Das private Bergbaumuseum Niemtsch wurde am 1.7.1996 anläßlich der 500 Jahr Feier von Niemtsch eröffnet.
Von 1957 bis 1965 habe ich im Tagebau Niemtsch, zuletzt als Tagebauleiter, gearbeitet. Anschließend als Leiter der Abraumförderbrücke und von 1978 bis 1991 als Direktor des Großtagebaues Meuro, jener Tagebau, der 1999 die Geschichte des Braunkohlebergbaues im Raum Senftenberg besiegelt hat.
In meiner 45–jährigen Tätigkeit im Braunkohlebergbau habe ich viele zeitgenössische Gegenstände des Bergbaues gesammelt und zusammengetragen, was für die nächsten Generationen erhalten werden soll.
Das Museum befindet sich auf meinem Privatgrundstück. Es hat drei Räume.
Im ersten Raum befinden sich ca. 2000 Briketts, vor allem Schmuck-, Sonder- und Zierbriketts. Vom ersten Brikett der Firma „ Henkel “ aus dem Jahre 1871 bis zum letzten aus dem Jahre 2009 ist fast alles vorhanden. Darunter befinden sich wertvolle Stücke und einmalige Exemplare.
Im zweiten Raum befinden sich die Sammlungen von Bergmannslampen, Steigerhäckel, Pokalen, Münzen und Wettbewerbstrophäen, eine Braunkohleschachtanlage im Maßstab 1 : 30 und der komplette Satz von Bergmannsabzeichen 1951- 1983.
Im dritten Raum sehen Sie Bilder, Gläser, Bergmannsutensilien, wertvolle Bücher, grafische Darstellungen von bergmännischen
Produktionsabläufen und vieles mehr.
(Foto von Steffen Rasche)
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