Der Bergmannstag


Den ersten Bergmannstag nach dem 2. Weltkrieg feierten die Bergleute im Osten Deutschlands am 17. September 1950. Kurz vorher, am 10 August 1950, legte die damalige Regierung fest, dass in Zukunft jeweils am ersten Sonntag im Juli der Ehrentag des Bergmanns werden sollte.

Von 1951 bis 1959 war dieser Tag Der Tag des Deutschen Bergmanns
Von 1960 – 1974 Der Tag des Bergmanns der DDR
Von 1975 - 1990 Der Tag des Bergarbeiters - u. Energiearbeiters

Dieser Tag war nicht nur der Fest und Feiertag der Berg- und Energiearbeiter, sondern er wurde als Festtag in den Bergbauregionen in Städten und Dörfern würdevoll begangen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands trat über mehrere Jahre Ruhe ein. Der Bergbau war in Verruf geraten. Bei allen Unzulänglichkeiten, die es zweifelsohne gab, brauchen sich die Bergfrauen und Bergmänner nicht zu schämen. Für viele Menschen war es, von der Lehre bis zum Ausscheiden, das gesamte Berufsleben. Großes haben die meisten von ihnen geleistet. Im Sommer bei unerträglicher Hitze in den Brikettfabriken, im Winter bei klirrendem Frost in den Tagebauen, wurde um jede Tonne Kohle gekämpft damit unter dem Weihnachtsbaum nicht Wärme und Licht ausgingen. Erfreulich ist, dass sich viele Traditionvereine jetzt wieder daran erinnern.

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